
Jahr für Jahr gewinnt die Frage “What if I fly?” für mich an Bedeutung. Der erste Gedanke “What if I fall?” kommt übrigens aus der Emotion der Angst, die mich lange gelenkt und limitiert hat. Aber darum geht’s heute nicht. Es geht ums Fliegen! Also frage ich mich, WANN ich 2025 so richtig abgehoben bin? WO genau ich den Moment erlebte? WER bei mir war? Und WAS genau ich fühlte…? Während ich diese Sätze tippe, springt bereits ein Coverflow in meinem Kopf an.
Es sind drei Dinge, die mich in diesem Jahr beflügeln:
- Meine Klienten. Ich liebe es, wenn sie über sich hinaus wachsen, in ihre eigene Würde zurückfinden und sich aus ihren Wiederholungsmustern heraus emanzipieren. Und jeder, der schon mal mit mir gearbeitet hat, weiß, wie ich die Erfolge – klein wie groß – abfeiere. Das Gefühl, was bei mir aktiviert wird, wenn Wirksamkeit entsteht: FREUDE. Denn wenn wir unsere familiären Prägungen und Verstrickungen durchdrungen haben und bereit sind, sie zu verändern, wachsen wir über uns hinaus. Das ist übrigens kein Coaching-Blabla. Das ist Neurobiologie.
- Und da ist auch schon der zweite Coverflow-Anker in meinem Kopf: meine Zusatzausbildung zum Scientific Trainer in diesem Jahr. Ich kann nämlich endlich erklären, warum meine MusterShift-Methode™ funktioniert – neuropsychologisch. Das Gefühl, das bei mir dadurch ausgelöst wird: BEGEISTERUNG.
- Das dritte Cover, das vor meinem geistigen Auge auftaucht, ist mein Herzensort: Tel Aviv. In diesem Jahr durfte ich dort fünf Wochen am Stück Arbeit & Leben verbinden. Und obwohl ich in einem spartanischen kleinen Apartment hauste und meine Wohnung hier in Hamburg mein Kleinod ist, wäre ich gerne noch weitere fünf Wochen geblieben. Mein Gefühl, wenn ich in Tel Aviv bin: VERBUNDENHEIT.
Es lohnt sich, zurückzuspulen, zu schauen, was uns im letzten Jahr beflügelt hat – und diese Erkenntnis als Wegweiser zu betrachten. Denn wer den Hafen kennt, in den er segeln will, für den ist kein Wind zu stark.
Möge uns das kommende Jahr tragen – mit Rückenwind, Freude, Begeisterung und Liebe im Herzen. Sodass wir uns verbunden fühlen – und auch mal abheben.
Ich wünsche allen, die diese Zeilen lesen, einen Raketenstart ins Jahr 2026!

