DAS FEST DER LIEBE

Ich habe das Gefühl, das Jahr 2021 ist mit einem Affenzahn an mir vorbei galoppiert. In einer Woche ist Weihnachten, das sogenannte “Fest der Liebe”. Und ich frage mich: Wo stehen wir Menschen, insbesondere was die Liebe betrifft? Wie sehr lieben und akzeptieren wir uns so, wie wir sind? Wie sieht es mit Toleranz und Nächstenliebe aus? „Es ist nicht das Vollkommene, sondern das Unvollkommene, das unserer Liebe bedarf“ – so Oscar Wilde. 

Wir geraten im Leben immer wieder in herausfordernde Situationen. Ich hatte einige in diesem Jahr. In solchen Momenten möchte ich alles hinschmeißen und auswandern. Bis mir bewusst wird, dass ich meine innere Geisterbahn überall mit hinnehme… So eine Geisterbahn besteht aus alten Glaubenssätzen und Überzeugungen, die immer wieder durch unsere Köpfe spuken und die nichts mit der Gegenwart zu tun haben. Sondern uns „nur“ an einen alten Schmerz erinnern, der noch nicht ganz aufgelöst wurde.

Schon faszinierend, wir wir uns durch unsere destruktiven Gedanken immer wieder selbst übers Knie legen und schwächen. Dabei sind wir die Regisseur*innen unseres Lebens und haben die Wahl, was wir über uns selbst – aber auch über andere denken. Es geht jetzt mehr denn je um Bewusstheit. Darum den Autopiloten, in dem wir uns zu 90% des Tages befinden, abzuschalten und mit gesundem Menschenverstand und Güte auf uns und auf die Welt zu schauen. Wir selbst steuern unsere Gedanken & Taten.

Bitte lasst uns versuchen, gnädig und liebevoll zu sein – mit uns und unseren Mitmenschen. Frohe Weihnachten.

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